Kaffee Variationen rund um den Erdball

Traditionelle Kaffeespezialitätenfür Büro, Gastronomie und repräsentative Umgebungen

In Deutschland ist der Filterkaffee noch die ungeschlagene Nummer Eins, dicht gefolgt von Kaffeespezialitäten aus Vollautomaten. Und wie bereitet der Rest der Welt den Kaffee zu?

Kaffee Variationen – LariQo

Kaffee Variationen rund um den Erdball

Ein Blick in den Norden: „Kok“ –  der etwas gröber gemahlene, schwedische Kochkaffee wird zusammen mit dem Wasser in einer Kanne aufgekocht – traditionell über offenem Feuer. Das Kaffeepulver sackt anschließend zu Boden, umgerührt wird tunlichst nicht. Der fertige Kochkaffee wir dann vorsichtig in eine Tasse gegossen, in der sich das Kaffeepulver wieder absetzen kann. Der trinkfertige Kaffee ist wesentlich dunkler und stärker, dafür aber nicht so sauer wie in Deutschland.

… übrigens wird Milch in Schweden sowie in ganz Skandinavien nicht in den Kaffee gegeben. Die Zugabe von Milch gilt dort als Verfälschung des Kaffeegeschmacks.

 

Ein Blick in den Südosten: „Mokka“ – die türkische Art der Kaffeezubereitung gilt als die älteste. In einem Kupfer- oder Messingkessel, genannt Ibrik, wird der hauchfein gemahlene Kaffee zusammen mit Wasser gekocht. Traditionell wird zweimal aufgebrüht.  Das fertige Getränk wird mit dem Kaffeesatz serviert. Türkischer Mokka besitzt eine dickflüssige Konsistenz. Und wird häufig mit Kardamom, Zimt und Nelken gewürzt, was ihm einen einzigartigen Geschmack verleiht.

… übrigens  soll aus der Art, wie sich das Kaffeemehl in der Tasse absetzt, die Zukunft vorhergesagt werden können.

 

Ein Blick über den Ozean: „Kopi Luwak“ – die indonesische Kaffee Spezialität ist  der wohl außergewöhnlichste Kaffee der Welt. Zunächst werden die Kaffeekirschen von in freier Wildbahn lebenden Fleckenmusangs, einer speziellen Schleichkatzenart, gefressen. Im Magen des Tieres wird der „Katzenkaffee“ fermentiert und wieder ausgeschieden. Nach der Waschung und Röstung versprechen die Kaffeebohnen dann ein  dunkles und volles, aber auch etwas „muffiges“ Aroma.

… übrigens kostet ein Kilo Kopi Luwak rund 120 Euro.

 

Ein Blick zurück: „Erichs Dröhnung“ – während der Kaffee-Krise 1977 von der DDR Parteiführung dem Volk als Kaffee-Ersatz präsentiert, bestand der Mix aus Kaffee, Getreide, Erbsen und Zuckerrüben. Nachdem das Volk den Aufstand probte, entschied sich die SED Führung, Kaffee im Ausland einzukaufen.

… übrigens zerstörte das Gebräu nicht nur die Geschmacksnerven, sondern auch sämtliche Kaffeemaschinen, die damit in Berührung kamen.
 

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